Sachsen im Mittelfeld des Bologna-Checks

  • Umstellung auf Bachelor und Master im Verzug

  • Praxisbezug im Studium hoch

  • Studierende überdurchschnittlich mobil


Sachsen belegt beim Ländercheck Bologna einen Platz im Mittelfeld. Die Einführung der neuen Studienabschlüsse kam
in Sachsen lange nur schleppend voran. In keinem Land gibt es so wenig Studienanfänger und Studierende, die sich in
einem BA- oder MA-Studiengang eingeschrieben haben. Dieser Aufschub verhindert eine bessere Gesamtbewertung
Sachsens im Bologna-Check. Denn trotz der Versäumnisse bei der Umstellung werden einige der weiteren Bologna-Ziele
gut erfüllt. So ist der Praxisbezug im Studium hoch und die Mobilität der Studierenden ist überdurchschnittlich. Die An-
gebote für Lebenslanges Lernen und die internationale Attraktivität der Hochschulen erreichen zumindest durchschnittliche
Bewertungen.

Indikatoren-
gruppe
Im Ländercheck
betrachtete Einzelindikatoren
Median aller
Bundesländer
Sachsen
                     
weiss
Einführung von
Bachelor und
Master
I. 1 Anteil BA/MA an allen Studiengängen 80,4 74,4
I. 2 Anteil BA/MA Studierender 45,3 31,9
I. 3 Anteil BA/MA Studienanfänger 74,0 56,6
I. 4 Anteil BA/MA Absolventen 13,9 10,8
weiss
Praxisbezug I. 5 Studiengänge mit Praxissemester 5,3 16,5
I. 6 Ergebnisse des CHE Employability Ratings 2,9 n
I. 7 Anteil dualer Studiengänge 2,6 3,1
weiss
Lebenslanges
Lernen
I. 8 Anteil Fernstudiengänge 2,1 3,9
I. 9 Anteil weiterbildender Masterstudiengänge 3,9 1,6
weiss
Studentische
Mobilität
I. 10 Erasmus Studierende Outgoing aktuell 1,4 1,7
I. 11 Erasmus-Studierende Outgoing seit 2002 1,3 1,7
I. 12 Erasmus-Studierende Incoming aktuell 1,0 1,7
I. 13 Erasmus-Studierende Incoming seit 2002 0,9 1,1
weiss
Globale
Attraktivität
I. 14 Anteil Bildungsausländer 8,8 8,6
I. 15 Anteil englischsprachige Studiengänge 4,2 2,9
weiss
 Das Farbschema spiegelt die Bewertung der Indikatorengruppe wider:
blau_5x5
 Spitzengruppe  = Spitzengruppe            Mittelgruppe  = Mittelgruppe            Schlussgruppe  = Schlussgruppe