Bayern mit Defiziten beim Bologna-Check

  • Umstellung auf Bachelor und Master im Verzug

  • Hoher Praxisbezug des Studiums

  • Bei Internationalität nur Durchschnitt


Bayern erreicht beim Ländercheck Bologna einen Platz im Mittelfeld. Bei der Einführung der neuen Abschlüsse liegt Bayern
deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, ebenso bei den Angeboten für  Lebenslanges Lernen. Eine Stärke hat das Land beim
Praxisbezug des Studiums: Hier erreicht der Freistaat einen Platz in der Spitzengruppe und spielt die Vorteile des starken
Wirtschaftsstandortes aus. Bei der Mobilität der Studierenden ist Bayern ebenso wie bei der Attraktivität für Studierende aus
aller Welt nur im Mittelfeld der Bundesländer zu finden.

Indikatoren-
gruppe
Im Ländercheck
betrachtete Einzelindikatoren
Median aller
Bundesländer
Bayern
                     
weiss
Einführung von
Bachelor und
Master
I. 1 Anteil BA/MA an allen Studiengängen 80,4 55,2
I. 2 Anteil BA/MA Studierender 45,3 34,5
I. 3 Anteil BA/MA Studienanfänger 74,0 62,0
I. 4 Anteil BA/MA Absolventen 13,9 10,0
weiss
Praxisbezug I. 5 Studiengänge mit Praxissemester 5,3 8,0
I. 6 Ergebnisse des CHE Employability Ratings 2,9 3,0
I. 7 Anteil dualer Studiengänge 2,6 2,6
weiss
Lebenslanges
Lernen
I. 8 Anteil Fernstudiengänge 2,1 0,2
I. 9 Anteil weiterbildender Masterstudiengänge 3,9 4,3
weiss
Studentische
Mobilität
I. 10 Erasmus Studierende Outgoing aktuell 1,4 1,6
I. 11 Erasmus-Studierende Outgoing seit 2002 1,3 1,3
I. 12 Erasmus-Studierende Incoming aktuell 1,0 1,0
I. 13 Erasmus-Studierende Incoming seit 2002 0,9 1,0
weiss
Globale
Attraktivität
I. 14 Anteil Bildungsausländer 8,8 8,3
I. 15 Anteil englischsprachige Studiengänge 4,2 3,4
weiss
 Das Farbschema spiegelt die Bewertung der Indikatorengruppe wider:
blau_5x5
 Spitzengruppe  = Spitzengruppe            Mittelgruppe  = Mittelgruppe            Schlussgruppe  = Schlussgruppe