Ländercheck kompakt:
Das Deutschlandstipendium
Der im Mai 2012 veröffentlichte Ländercheck kompakt vergleicht die Bundesländer nach ihrer Teilnahme am Deutschlandstipendium und ihrem Erfolg bei der Vergabe des neuen Förderinstruments.
Die Deutschlandkarte zeigt, welche Bundesländer das Deutschlandstipendium besonders erfolgreich eingeführt haben. Bayern, Bremen, Niedersachsen und das Saarland bilden die Spitzengruppe.
Bewertung |
Kategorien |
![]() Spitzengruppe Mittelgruppe Schlussgruppe |
Vergebene Stipendien Ausschöpfungsquote in Prozent |
Über drei Viertel aller Hochschulen in Deutschland haben sich früh am Deutschlandstipendium beteiligt. Anfänglich wurden vielerorts Befürchtungen geäußert, dass nur bestimmte Hochschularten oder Regionen vom Deutschland-
stipendium profitieren würden. Der vorliegende Länder- und Hochschulvergleich macht hingegen deutlich, dass der Erfolg bei der Vergabe von Deutschland-
stipendien vom Engagement der Hochschulen abhängt, aber trotz Unterschieden im Einzelnen weitgehend unabhängig von Art oder geographischer Lage einer Hochschule ist.
Der Ländercheck: Barometer im Wettbewerb der BundesländerDer Ländercheck überprüft regelmäßig den Stand und die Wirkungen des föderalen Wettbewerbs auf unterschiedlichen Feldern der akademischen Bildungs- und Innovationspolitik und zeichnet Landkarten Deutschlands, die Orientierungen bieten für politische Standortdebatten. Der Ländercheck ist eine Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. |
Ergebnisse des Länderchecks
im Überblick
Teilnahme: Bislang nehmen rund drei Viertel aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen am Deutschlandstipendium teil. Im ersten Jahr haben sie rund 5.300 Stipendien vergeben.
Stipendienkontingent: Bundesweit haben bisher gut ein Drittel aller Hochschulen ihr Stipendienkontingent voll ausgeschöpft. Als erstes Bundesland konnte das Saarland sein Stipendienkontingent zu 100 Prozent nutzen. Auch die Länder Bremen, Niedersachsen und Bayern gehören zur Spitzengruppe.
Die Bundesländer Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen schneiden bislang unterdurchschnittlich bei der Vergabe von Deutschlandstipendien ab.
Erfolg bei der Stipendienvergabe ist weitgehend unabhängig von Art oder Region einer Hochschule. Exzellenzuniversitäten sind beispielsweise nicht erfolgreicher als andere Universitäten und nur etwas erfolgreicher als Fachhochschulen.
Fundraising: Die am Deutschland-
stipendium teilnehmenden Hoch-
schulen konnten durchschnittlich
zwei Drittel aller verfügbaren
Stipendien vergeben. Jede zweite
von ihnen hat ihr Stipendienkon-
tingent zu 100 Prozent ausgeschöpft. Dies zeigt, dass der Fundraising-Erfolg maßgeblich von der Bereitschaft der Hochschule abhängt, dieses neue Förderinstrument aktiv zu nutzen und zu bewerben.
Stipendienkontingent: Bundesweit haben bisher gut ein Drittel aller Hochschulen ihr Stipendienkontingent voll ausgeschöpft. Als erstes Bundesland konnte das Saarland sein Stipendienkontingent zu 100 Prozent nutzen. Auch die Länder Bremen, Niedersachsen und Bayern gehören zur Spitzengruppe.
Die Bundesländer Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen schneiden bislang unterdurchschnittlich bei der Vergabe von Deutschlandstipendien ab.
Erfolg bei der Stipendienvergabe ist weitgehend unabhängig von Art oder Region einer Hochschule. Exzellenzuniversitäten sind beispielsweise nicht erfolgreicher als andere Universitäten und nur etwas erfolgreicher als Fachhochschulen.
Fundraising: Die am Deutschland-
stipendium teilnehmenden Hoch-
schulen konnten durchschnittlich
zwei Drittel aller verfügbaren
Stipendien vergeben. Jede zweite
von ihnen hat ihr Stipendienkon-
tingent zu 100 Prozent ausgeschöpft. Dies zeigt, dass der Fundraising-Erfolg maßgeblich von der Bereitschaft der Hochschule abhängt, dieses neue Förderinstrument aktiv zu nutzen und zu bewerben.

Vergebene Stipendien
Ausschöpfungsquote in Prozent
Der Ländercheck ist eine Initiative des